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Schlechinger Familie testet E-Mobil

Susanne und Timo Kleinschroth betreiben in Schleching einen Heizungs- und Sanitärbetrieb, der auf energetisches Sanieren und Bauen spezialisiert ist. Während des Flottentests vom 4. – 17.06.2016 in ihrer Gemeinde hat Familie Kleinschroth einen BMW i3 getestet und ist sich sicher: „Ein E-Auto würde unser Bestreben nach außen hin gut repräsentieren“

 

Welchen Zweck hatte die Fahrt mit dem E-Mobil und was hat Sie am Fahrzeug am meisten überrascht?
Mit dem E-Fahrzeug haben wir die Kinder zum Skitraining nach Unterwössen gefahren. Sie waren von dem Fahrgefühl begeistert: „Der fährt ja schneller als ein Ferrarir“. Auch mein Mann war von der Beschleunigungskraft und dem leisen Fahrgeräusch des Autos fasziniert. Er nutzte das E-Mobil, um zu einem Kundengespräch zu fahren.

 

Käme die Anschaffung eines E-Mobils für Sie in Frage?
Für uns als Familie als auch im Betrieb wird in der Zukunft ein E-Fahrzeug als Zweitwagen auf jeden Fall interessant sein. Da ich meistens nur Kurzstrecken (Kindergarten, Schule, Einkaufen, Kundenbesuche) fahre, wäre das mit einem E-Auto gut zu bewältigen. Wichtig wären auf jeden Fall der Ausbau der Ladeinfrastruktur sowie die Möglichkeit zum schnellen Laden in der näheren Umgebung. Außerdem wäre es für uns wichtig, das Auto zuhause mit eigenem, aus einer PV-Anlage produzierten Strom aufladen zu können. Diesem Anspruch können wir noch in diesem Monat mit der Installation einer PV-Anlage sowie eines Stromspeichers gerecht werden.

 

Wo sehen Sie noch weiteres Entwicklungspotenzial für E-Mobilität im ländlichen Raum und was bräuchte es, Ihrer Meinung nach, um ein klimaschonendes Mobilitätsverhalten im ländlichen Raum zu fördern?
In der Zeit, in der wir den BMW i3 getestet haben, haben wir die Erfahrung gemacht, dass die Möglichkeit zum Testen auch wahrgenommen wird und die meisten Bürgerinnen und Bürger begeistert waren. Es sollte auf jeden Fall von Seiten der Politik oder der Autoindustrie finanzielle Anreize geben. Weitere Aktionen in den Gemeinden zum Testen der E-Mobile sollten stattfinden, denn ich hatte das Gefühl, dass viele nicht wussten, dass in der gegebenen Zeit E-Autos getestet werden konnte und das kostenlos.

 

Wie würden Sie insgesamt Ihre Erfahrung bei der Nutzung eines Stromers beschreiben?
Es hat uns wirklich sehr viel Spaß gemacht. Egal wo man hingekommen ist, man hat immer Aufmerksamkeit erregt und die Leute waren sehr interessiert.

 

Fotos: Fam. Kleinschroth