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Vom Milchbauer über Maschinenbauer – Unternehmen aus dem Landkreis Traunstein setzen auf Elektromobilität

Ob als Transport-, Liefer- oder Dienstfahrzeug – Unternehmer setzen ihre E-Autos auf vielfältige Weise ein. Neben dem Fahrspaß, den solch ein Fahrzeug bringt, sind es vor allem die wirtschaftlichen Gründe, warum Unternehmer auf emissionsfreie Fahrzeuge umgestiegen sind: niedrige Kosten für das Laden und die Instandhaltung machen sie attraktiv. Wird der Strom für das Auto dazu noch aus eigenen Photovoltaik-Anlagen gewonnen, kann von einer wahrhaftig CO2-neutralen Mobilität gesprochen werden. Das Unternehmen Zach Elektroanlagen aus Tacherting berichtete in Traunstein genau über diese Lademöglichkeit aus erster Hand: ihr Strom für die E-Fahrzeuge kommt vom eigenen Dach. Rund 20.000 km legt der Betrieb pro Jahr zurück, Reichweitenangst oder fehlende Lademöglichkeiten sind für das Unternehmen längst überholte Vorbehalte.  Auch Referent Herr Jäger von Naturhaus Jäger aus Traunstein machte deutlich, dass für das Unternehmen nur „Sonne im Tank“ zählt; für das Naturhaus ist die CO2-freie Mobilität eng mit der Ausrichtung des Hauses verbunden und dazu ein Imagegewinn. Selbst die Milch wird im Landkreis Traunstein elektrifiziert: Der Schusterhof in Pittharting fährt seine Ware bereits seit 2013 elektromobil aus, wusste Landwirt Gerhard Schroll zu berichten. Weniger als Transport- denn als Dienstfahrzeug nutzt die Firma Brückner Maschinenbau ihr E-Auto. Nach dem Bau einer firmeneigenen Ladesäule lag es für das Unternehmen nahe, ein E-Mobil in die Fahrzeugflotte aufzunehmen.

Die vermeintlichen Probleme von Elektro-Autos stellte Stefan Sachs, überzeugter E-Mobilist und Experte seit mehr als 30 Jahren, vor und räumte mit Vorurteilen wie mangelnder Reichweite oder fehlerhafter Technik auf; aus diesen Kinderschuhen sei die Elektromobilität längst entwachsen.

Weitere Veranstaltungen zum Thema „Elektromobilität in Unternehmen“ folgen im Juli in den Landkreisen Mühldorf und Miesbach.